IRR

Was ist es und
wozu dient es?
Da die Investitionsalternative mit dem höchsten NPV nicht zwangsläufig die rentabelste sein muss, wird häufig der interne Zinsfuss verwendet, um die Rentabilität von unterschiedlichen, sich ausschliessenden Projekten zu beurteilen. Die Internal Rate of Return (IRR) wird insbesondere häufig zur Bewertung von mehrjährigen, grossen Projekten und zum Vergleich ihrer Renditen mit einer geforderten Mindestverzinsung herangezogen. Falls die IRR eines Projektes über der von Investitionen geforderten Mindestverzinsung liegt, empfiehlt sich dessen Durchführung.   Der interne Zinsfuß einer Investition wird ähnlich wie der NPV berechnet. Die IRR ist der Prozentsatz, mit dem die Netto-Rückflüsse einer Investition abdiskontiert werden müssen, damit diese den ursprünglichen Investitionskosten entsprechen. Bei Verwendung des internen Zinsfußes als Diskontierungssatz bei der Berech­nung eines NPV ergibt sich somit ein NPV in Höhe von Null. (IRR und NPV sind komplementäre Verfahren, wobei die höchste Aussagekraft durch die Verwendung beider Maßzahlen erreicht wird]. Im Gegensatz zum NPV erlaubt die IRR den Vergleich unterschiedlicher Projekte. Zudem berücksichtigt sie den bei Projekten wichtigen Zeitwert von Zahlungen.
   
Primärquellen  Ralph Brugger, Der IT Business Case, Springer, Berlin, 2005
   
Mit welchen Begriffen steht der Oberbegriff in Verbindung?
  • ROI
  • CROI
  • Discounted Cashflow
   
   
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